Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Фэнтези » Die Saat des goldenen Löwen. Das Lied von Eis und Feuer 04
Die Saat des goldenen Löwen. Das Lied von Eis und Feuer 04 - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Die Saat des goldenen Löwen. Das Lied von Eis und Feuer 04

Электронная книга - «Die Saat des goldenen Löwen. Das Lied von Eis und Feuer 04». Краткое содержание книги:

Die Saat des goldenen Löwen. Das Lied von Eis und Feuer 04 von George RR Martin.
Sehr gute Zustand in Karlsruhe Oststadt abzuholen. (oder an der Uni oder Innenstadt) . Kein Versand.

Siehe auch andere Artikel.Beim Kauf mehrere Artikel Rabatt möglich
1 ... 8 9 10 11 12 13 14 15 16 ... 147
Перейти на страницу:

»Kämpfen wir oder fliehen wir?«

»Wir beten, Lucas«, gab sie zurück. »Wir beten.«

SANSA

»Je länger du ihn warten lässt, desto schlimmer wird es für dich«, warnte Sandor Clegane sie.

Sansa versuchte sich zu beeilen, doch ihre Finger verfingen sich in den Knöpfen und Knoten. Der Bluthund sprach immer so grob, doch die Art, wie er sie anschaute, erfüllte sie mit Entsetzen. Hatte Joffrey etwas über ihre Treffen mit Ser Dontos herausgefunden? Bitte nicht, schoss es ihr durch den Kopf, während sie ihr Haar bürstete. Ser Dontos war ihre einzige Hoffnung. Ich muss hübsch aussehen, Joff mag es, wenn ich schön bin, er hat mich immer in diesem Kleid, in dieser Farbe gemocht. Sie strich den Stoff glatt. Über der Brust spannte er sich.

Nachdem sie hinausgetreten waren, ging Sansa auf der rechten Seite des Bluthundes, der von den Brandnarben in seinem Gesicht abgewandten. »Sagt mir, was ich getan habe.«

»Nicht du. Dein königlicher Bruder.«

»Robb ist ein Verräter.« Sansa kannte den Satz in- und auswendig. »Was immer er auch getan haben mag, ich habe keinerlei Anteil daran.« Götter, seid gnädig, bitte nicht der Königsmörder. Wenn Robb Jaime Lennister etwas angetan hatte, würde sie das ihr Leben kosten. Sie dachte an Ser Ilyn und seine schrecklichen blassen Augen, die unbarmherzig aus dem hageren, pockennarbigen Gesicht hervorstarrten.

Der Bluthund schnaubte. »Sie haben dich gut abgerichtet, kleiner Vogel.« Er führte sie über den unteren Hof, wo sich bei den Zielscheiben der Bogenschützen eine große Menschenmenge versammelt hatte. Männer traten zur Seite, um sie durchzulassen. Sie hörte Lord Gil husten. Herumlungernde Stallburschen musterten sie dreist, doch Ser Horas Rothweyn wandte den Blick ab, als sie vorbeigingen, und Ser Hobber gab vor, sie überhaupt nicht zu bemerken. Eine gelbe Katze lag auf dem Boden; sie verendete gerade an einem Armbrustbolzen, der aus ihren Rippen ragte, und miaute erbärmlich. Sansa wurde übel, und sie wich dem armen Tier aus.

Ser Dontos näherte sich auf seinem Steckenpferd; nachdem er beim Turnier zu betrunken gewesen war, um sein Schlachtross zu besteigen, hatte der König erlassen, dass er sich fortan nicht mehr ohne sein Steckenpferd zeigen dürfe. »Sei tapfer«, flüsterte er und drückte ihren Arm.

Joffrey stand in der Mitte der Versammlung und spannte eine reich verzierte Armbrust. Ser Boros und Ser Meryn waren bei ihm. Der Anblick der beiden genügte, damit sich ihr der Magen umdrehte.

»Euer Gnaden.« Sie fiel auf die Knie.

»Knien wird Euch nicht retten«, sagte der König. »Steht auf. Ihr seid hier, um Euch für den jüngsten Verrat Eures Bruders zu verantworten.«

»Euer Gnaden, was immer mein verräterischer Bruder auch getan hat, ich habe mich daran nicht beteiligt. Ihr wisst es, daher bitte ich Euch ...«

»Stellt sie hin!«

Der Bluthund zog sie nicht unsanft auf die Beine.

»Ser Lancel«, sagte Joff, »erzählt ihr von seiner Gräueltat. «

Sansa hatte Lancel Lennister immer für einen gut aussehenden und höflichen Mann gehalten, doch in dem Blick, den er ihr jetzt zuwarf, ließen sich weder Mitleid noch Milde entdecken. »Mithilfe irgendeiner abscheulichen Magie hat Euer Bruder Ser Steffert Lennister mit einer Armee aus Wargen überfallen, keine drei Tagesritte von Lennishort entfernt. Tausend brave Männer wurden im Schlaf niedergemacht, ohne jede Chance, selbst das Schwert zu erheben. Nach dem Gemetzel haben die Nordmannen sich am Fleisch der Opfer gelabt.«

Kaltes Entsetzen drückte Sansa die Kehle zu.

»Habt Ihr nichts zu sagen?«, fragte Joffrey.

»Euer Gnaden, das arme Kind ist zutiefst schockiert«, murmelte Ser Dontos.

»Still, Narr.« Joffrey legte die Armbrust an und zielte auf ihr Gesicht. »Ihr Starks seid genauso widernatürlich wie Eure Wölfe. Ich habe Euer Ungeheuer nicht vergessen, das mich angefallen hat.«

»Aber das war Aryas Wolf«, widersprach sie. »Lady hat Euch nie etwas zu Leide getan, und doch habt Ihr sie getötet. «

»Nein, dein Vater hat sie getötet«, sagte Joff, »und ich habe deinen Vater getötet. Hätte ich es nur mit eigener Hand getan. Letzte Nacht habe ich einen Mann getötet, der größer war als Euer Vater. Ein paar Leute sind zum Tor gekommen, haben meinen Namen gerufen und wollten Brot, als wäre ich ein Bäcker, aber ich habe sie eines Besseren belehrt. Den, der am lautesten geschrien hat, habe ich durch die Kehle geschossen. «

»Und ist er gestorben?« Angesichts der hässlichen eisernen Spitze des Bolzens, der auf ihr Gesicht gerichtet war, fiel ihr nichts anderes ein.

»Natürlich ist er gestorben, ich habe ihn schließlich in den Hals getroffen. Und eine Frau hat mit Steinen geworfen, auf die habe ich auch geschossen, sie aber nur am Arm erwischt.« Stirnrunzelnd senkte er die Armbrust. »Ich würde Euch auch erschießen, aber Mutter sagt, dann würden sie meinen Onkel Jaime töten. Stattdessen werdet Ihr bestraft werden, und anschließend werden wir Eurem Bruder schreiben, was mit Euch passiert, wenn er sich nicht endlich ergibt. Hund, schlagt sie.«

»Ich möchte sie verprügeln!« Ser Dontos drängte sich vor. Seine Zinnrüstung klapperte. Er war mit einem Morgenstern bewaffnet, dessen Kugel aus einer Melone bestand. Mein Florian. Sie hätte ihn küssen mögen, fleckige Haut hin, geplatzte Äderchen her. Er trabte auf seinem Steckenpferd um sie herum, schrie: »Verräterin, Verräterin«, und ließ die Melone über ihrem Kopf kreisen. Sansa schützte sich mit den Händen und taumelte jedes Mal, wenn die Melone sie traf. Beim zweiten Hieb klebte ihr Haar bereits vom Saft. Die Zuschauer lachten. Die Melone zerbrach in Stücke. Lach, Joffrey, betete sie, während ihr der Saft über das Gesicht und das blaue Kleid rann. Lach und gib dich zufrieden.

Doch Joffrey kicherte nicht einmal. »Boros. Meryn.«

Ser Meryn Trant packte Dontos am Arm und stieß ihn rüde fort. Der rotgesichtige Narr landete der Länge nach auf dem Boden, samt Besenstiel, Melone und allem anderen. Ser Boros ergriff Sansa.

»Verschont ihr Gesicht. Es gefällt mir, wenn sie hübsch ist.«

Boros rammte ihr die Faust in den Bauch und trieb ihr die Luft aus den Lungen. Als sie sich krümmte, packte der Ritter sie am Haar und zog das Schwert, und einen grauenhaften Augenblick lang fürchtete sie, er würde ihr die Kehle durchschneiden. Doch er schlug ihr mit der Flachseite der Klinge auf die Schenkel, dass sie glaubte, die Wucht breche ihr die Beine. Sansa schrie auf. Tränen traten ihr in die Augen. Bald ist es vorbei. Binnen kurzem konnte sie die Hiebe nicht mehr zählen.

»Genug«, hörte sie den Bluthund fauchen.

»Nein, noch nicht«, entgegnete der König. »Boros, zieht sie aus.«

Boros schob ihr die fleischige Hand in den Ausschnitt und riss an ihrem Kleid. Die Seide riss in Fetzen, und Sansa war bis zur Taille entblößt. Sie bedeckte ihre Brüste mit den Händen. Wie aus weiter Ferne hörte sie grausames Kichern. »Schlagt sie blutig«, befahl Joffrey, »wir wollen sehen, wie gut ihrem Bruder das gefällt …«

»Was hat das zu bedeuten?«

Die Stimme des Gnoms klang wie ein Peitschenhieb, und plötzlich war Sansa frei. Sie fiel auf die Knie, verschränkte die Hände vor den Brüsten und keuchte. »Haltet Ihr das für Ritterlichkeit, Ser Boros?«, donnerte Tyrion Lennister wütend. Sein Lieblingssöldner und einer der Wildlinge, der mit dem ausgebrannten Auge, standen neben ihm. »Was für ein Ritter verprügelt hilflose Mädchen?«

»Der, der seinem König dient, Gnom.« Ser Boros hob das Schwert, und Ser Meryn trat ihm zur Seite und zog scharrend seine Klinge aus der Scheide.

»Seid vorsichtig damit«, warnte der Söldner des Zwergs. »Ihr wollt doch kein Blut auf Eure hübschen weißen Umhänge kriegen.«

»Gebt dem Mädchen etwas, um sich zu bedecken«, verlangte der Gnom. Sandor Clegane löste seinen Umhang und warf ihn ihr zu. Sansa drückte ihn sich vor die Brust und krallte die Hände in die weiße Wolle. Der raue Stoff kratzte, doch kein Samt hatte sich je so wunderbar angefühlt.

1 ... 8 9 10 11 12 13 14 15 16 ... 147
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)