Elfenwinter
- Автор: Хеннен Бернхард
- Год: 2006
- Язык: немецкий
- Год: Wilhelm Heyne Verlag
- ISBN: 978-3-453-52218-3
- Жанр: Фэнтези
Электронная книга - «Elfenwinter». Краткое содержание книги:
Ollowain hegt den Verdacht, dass der Auftraggeber für den Mord unter den Elfenfürsten selbst zu finden ist. In seiner Verzweiflung wirbt er Silwyna an, eine geheimnisvolle und unfehlbare Bogenschützin aus dem Elfenstamm der Maurawan. Als ein Pfeil erneut die Königin nur um Haaresbreite verfehlt, befällt Ollowain ein schrecklicher Verdacht. Treibt Silwyna ein doppeltes Spiel? Hat er Emerelles Feinde gar mit den Informationen versorgt, wann die Königin am verwundbarsten sein wird? Es folgt eine Nacht der Schrecken, in der ein seit Jahrhunderten gewonnen geglaubter Krieg erneut aufflammt.
Während Ollowain einen Mörder jagt, erscheint ein Heer vor den Toren der Stadt und reißt Albenmark wie auch das Menschenreich im Fjordland in einen Strudel von Tod und Vernichtung. Es ist die Zeit, in der Alfadas, der Sohn des legendären Mandred Menschensohn, beweisen muss, ob er das Zeug zum Helden hat wie einst sein Vater. Und es ist die Zeit, in der er sich endgültig entscheiden muss, ob er in die Welt der Menschen oder der Elfen gehört. Denn in beiden Welten gibt es eine Frau, die ihn liebt...
1. Tag der Reise, Vormittag: Lange vor Morgengrauen wurde der Kriegsrat einberufen. Ein ungünstiges Omen überschattet den Tag unseres Aufbruchs aus dem Schneehafen von Phylangan. Alle Fische im See der Himmelshalle sind verendet. Es gibt keine Erklärung für dieses Ereignis, genauso wenig wie für die toten Kobolde, die man vor drei Tagen gefunden hat. Ein unsichtbarer Feind scheint sich in die Felsenburg eingeschlichen zu haben.
Nachmittag: Die Rosenzorn riecht nach frischer Farbe. Wie die Weidenwind und die Schwertwal wurde der Eissegler weiß, gestrichen, damit er in der Eislandschaft schwerer zu entdecken ist. Der Menschenfürst Alfadas ist an Bord gekommen. Er wird das kleine Geschwader führen. Sein Bordoffizier ist eine Gestalt, der die halbe Nase fehlt. Außer mir sind nur noch sieben Elfen an Bord. Auf den beiden anderen Schiffen sieht es ähnlich aus. Auf Befehl des Herzogs wurden zahlreiche Veränderungen vorgenommen. Schwere Windenarmbrüste sind auf die Reling aufgesetzt. Und entlang des Rumpfes schmiegen sich lange Metallblätter, die aus stählernen Schiffskufen geschmiedet wurden. Die Menschen an Bord sind ein verwegener und ungewaschener Haufen. Obwohl ich nur als Windsänger die Flottille begleite, kann ich es nicht lassen, das Logbuch zu führen wie einst in glücklicheren Zeiten.
Abend: Die Flotte hat in der Dämmerung den Schneehafen verlassen. Der Abschied ist mir schwer gefallen. Shaleen befürchtet, dass ich nicht wiederkehren werde. Ich habe sie gebeten, an Bord des nächsten Eisseglers, der aus dem Himmelshafen ausläuft, Phylangan zu verlassen. Drohendes Unheil liegt über der Felsenburg wie ein alles erstickender Schatten.
2. Tag der Reise, Vormittag: Die Segler machen gute Fahrt. Wir hoffen, bis zur Mittagsstunde die Hügel zu erreichen, bei denen wir das Trollheer zuletzt gesichtet haben.
Nachmittag: Die Trolle sind verschwunden. Alfadas lässt drei kleine Eissegler aussetzen, die uns als Späher vorauseilen sollen. Die Flottille bewegt sich mit langsamer Fahrt in östliche Richtung.
Abend: Einer der kleinen Eissegler ist nicht zurückgekehrt. Es herrscht Unruhe unter den Menschen. Sie sehnen sich nach einem Kampf. Ich habe Alfadas angeboten, morgen im ersten Tageslicht mit meinem Falken Schneeschwinge zu reisen, um nach dem vermissten Boot zu suchen.
3. Tag der Reise, Vormittag: Ich entdecke das Wrack des Eisseglers. Das Boot scheint mit hoher Geschwindigkeit in raues Gelände gefahren zu sein. Unbegreiflich! Obwohl überall Blutspuren im Schnee sind, sind keine Leichen zu finden.
Nachmittag: Wir haben einen Späher der Trolle entdeckt. Nachdem wir ihn mit den Schiffen weit über eine Meile über das Eis gehetzt haben, geht Lysilla, die Schiffsführerin der Weidenwind, von Bord und tötet ihn mit obszöner Leichtigkeit. Ich weiß nicht, ob ich sie als Meisterin im Schwertkampf bewundern oder als Mörderin eines hoffnungslos unterlegenen Gegners verachten soll. Die Flottille hält weiter östlichen Kurs. Alfadas sieht davon ab noch einmal die kleinen Eissegler einzusetzen. Stattdessen bittet er mich, mit meinem Falken zu fliegen.
Abend: Habe zwei weitere Späher der Trolle entdeckt, denen wir jedoch ausweichen können. Der Wind weht stetig aus Nordwest. Wir machen gute Fahrt.
4. Tag der Reise, Vormittag: Alfadas bittet mich, mit Schneeschwinge nach Osten bis zur Walbucht zu fliegen. Wir sind nicht mehr weit vom Rosenberg entfernt.
Später Nachmittag: Die Trolle sind in der Walbucht gelandet. Ihr Heer marschiert das Tal zum Rosenberg hinauf. Die Kolonne reicht von Horizont zu Horizont. Ich soll noch einmal fliegen und auskundschaften, wo sich ihr König befindet. Ich habe ein ungutes Gefühl...