Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Научная фантастика » Die Gedanken Des Bösen
Die Gedanken Des Bösen - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Die Gedanken Des Bösen

Электронная книга - «Die Gedanken Des Bösen». Краткое содержание книги:

Mitten im Pazifik wird ein Raumschiff auf dem Meeresgrund entdeckt. Ein US-Expertenteam untersucht das geheimnisvolle Objekt. Die technologisch hochentwickelte Konstruktion des neunhundert Meter langen Raumschiffs gibt den Forschern Rätsel auf. Die größte Überraschung: Es muß seit dreihundert Jahren dort liegen. Haben Außerirdische es gesteuert? Kommt es aus einem anderen Universum?
»Ein atemberaubend spannendes Buch.« (»New York Times Book Review«)

Zu diesem Buch
Michael Crichton hat in seinem Roman kenntnisreich und mit großer Fabulierkunst das heute technisch Machbare und das vielleicht morgen schon Mögliche verbunden. Er führt den Leser zugleich in die fernsten Regionen des Alls und in die Tiefen des Unterbewußtseins.
»>Die Gedanken des Bösen< bestätigen Crichtons Rang als Mitbegründer und erfolgreichsten Vertreter des Genres >Science-Thriller<: spannend bis zur letzten seite.« (»welt am sonntag«)
Michael Crichton, geboren 1942 in Chicago, studierte Philosophie und Medizin an der Universität Harvard. Seine Romane und populärwissenschaftlichen Bücher (u. a. »Im Kreis der Welt«, rororo Nr. 12946) sind internationale Bestseller. Michael Crichton ist auch ein erfolgreicher Filmregisseur, so drehte er u. a. »Der erste große Eisenbahnraub« (nach seinem eigenen Roman), »Kein Mord von der Stange« und »Runaway«.
1 ... 82 83 84 85 86 87 88 89 90 ... 118
Перейти на страницу:

Natürlich, dachte er. Sie hatten während des Abendessens über Kalmare gesprochen. Das muß Jerry mitgehört haben. Wahrscheinlich war er zu dem Ergebnis gekommen, ein Kalmar werde bei ihnen Abwehrreaktionen hervorrufen. Und damit hatte er sicherlich recht gehabt.

Norman ging die Blätter weiter durch und stieß auf die erste Nachricht, die Harry entschlüsselt hatte.

hallo, wie geht's? mir geht's gut. wie heisst du? ich heisse jerry.

Es machte keinen Unterschied, ob es hier oder an einer anderen Stelle begann. Eine eindrucksvolle Leistung Harrys, das zu entschlüsseln, dachte Norman. Wäre Harry das nicht gelungen, hätten sie nie mit Jerry ins Gespräch kommen können.

Norman saß vor dem Computer und sah auf die Tastatur. Was hatte Harry noch gesagt? Die Tastatur als Spirale ansehen: der Buchstabe G war die Zahl eins, B war zwei und so weiter. Wirklich genial, wie er das ausgeknobelt hat. Norman hätte es in einer Million Jahren nicht geschafft. Er suchte sich die Buchstaben der ersten Zahlenfolge zusammen.

0003312626262725 301922 01220305452343 171914 012203054523 01100533 301922 032219232305 151043 191603 032219232322 033114143233 0003

Mal sehen ... 00 bedeutete den Anfang der Nachricht, hatte Harry gesagt. Und 03 war H. Und 31 war dann A, 26 war L, noch einmal 26, also L, unmittelbar darüber 27 war O .

hallo

Ja, es paßte. Er fuhr fort, den Text zu übertragen. 301922 bedeutete wie .

wie geht's

So weit, so gut. Norman empfand ein gewisses Vergnügen, fast, als sei er derjenige, der den Text zum erstenmal entschlüsselte. Jetzt 17, M .

mir geht's gut.

Es ging immer schneller, er konnte die Buchstaben schon recht zügig hinschreiben.

wie heisst du?

191603 bedeutete ich ... ich heisse ... Doch dann stellte er fest, daß ein Buchstabe falsch war. Konnte das sein? Norman fuhr fort, fand einen zweiten Fehler, vervollständigte die Botschaft und starrte sie mit wachsendem Entsetzen an.

ich heisse harry.

»Oh, mein Gott«, sagte er.

Er prüfte den Text erneut, aber er fand keinen Fehler. Jedenfalls keinen, den er gemacht hätte. Die Botschaft war völlig eindeutig.

hallo, wie geht's? mir geht's gut. wie heisst du? ich heisse harry.

Die Macht

Der Schatten

Beth setzte sich auf ihrer Liege im Labor auf und las die Mitteilung, die Norman ihr gegeben hatte. »O Gott!« sagte sie. Sie schob sich die dichten Strähnen ihres schwarzen Haars aus dem Gesicht. »Wie kann das sein?« fragte sie.

»Es paßt alles zusammen«, sagte Norman. »Überleg doch. Wann haben die Mitteilungen angefangen? Nachdem Harry aus der Kugel gekommen ist. Wann sind der Kalmar und die anderen Tiere zum erstenmal aufgetaucht? Nachdem Harry aus der Kugel gekommen ist.«

»Ja, aber -«

»Zuerst waren es nur kleine Kalmare, doch als wir sie essen wollten, tauchten plötzlich auch Garnelen auf. Gerade rechtzeitig zum Abendessen. Und warum? Weil Harry nicht gern Tintenfisch ißt.«

Beth hörte wortlos zu.

»Und wen hat als Kind der Riesenkrake in Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer geängstigt?«

»Harry«, sagte sie. »Ich erinnere mich, daß er das gesagt hat.«

Norman fuhr hastig fort. »Und wann taucht Jerry auf dem Bildschirm auf? Wenn Harry da ist, sonst nie. Wann antwortet Jerry uns? Wenn Harry mit im Raum ist und hört, was wir sagen. Und warum kann Jerry keine Gedanken lesen? Weil Harry es nicht kann. Erinnerst du dich, wie Barnes immer wieder den Namen wissen wollte, und Harry die Frage nicht weitergab? Warum wohl? Weil er Angst hatte, der Bildschirm würde >Harry< sagen, und nicht >Jerry<.«

»Und der Matrose .«

»Richtig, der schwarze Matrose. Wer taucht auf, als Harry von seiner Rettung träumt? Ein schwarzer Marinesoldat.«

»Und was ist mit dem Riesenkalmar?« fragte Beth nachdenk-lich.

»Nun, mitten in dessen Angriff hat Harry sich den Kopf gestoßen und das Bewußtsein verloren, und sofort ist das Tier verschwunden. Es ist erst wiedergekommen, als Harry aufgewacht ist und dir gesagt hat, er würde für dich weitermachen.«

»Mein Gott!« sagte Beth.

»Ja«, sagte Norman, »das erklärt eine ganze Menge.«

Eine Weile sah sie schweigend auf die Mitteilung. »Aber wie macht er das?«

»Ich zweifle, daß er was macht, jedenfalls nicht bewußt.«

Norman hatte bereits darüber nachgedacht. »Nehmen wir mal an«, sagte er, »daß mit Harry was passiert ist, als er in die Kugel ging - daß er dort irgendeine Art Macht bekommen hat.«

»Welche zum Beispiel?«

»Die Macht, Dinge geschehen zu lassen, indem er sie einfach denkt. Die Macht, seine Gedanken Wirklichkeit werden zu lassen.«

Beth runzelte die Stirn. »Seine Gedanken Wirklichkeit werden zu lassen .«

»So merkwürdig ist das gar nicht«, sagte er. »Denk doch mal nach: Ein Bildhauer hat erst einen Einfall und gestaltet ihn dann in Stein oder Holz, um ihn Wirklichkeit werden zu lassen. Am Anfang steht der Gedanke, ihm folgt die Durchführung, die mit einer gewissen Bemühung eine Wirklichkeit schafft, in der sich die ursprünglichen Gedanken des Bildhauers spiegeln. So funktioniert für uns die Welt. Wir stellen uns erst etwas vor und bemühen uns dann, es geschehen zu lassen. Bisweilen geschieht das unbewußt - beispielsweise, wenn jemand mittags unerwartet nach Hause geht und seine Frau mit einem anderen im Bett erwischt. Das war nicht seine Absicht, es ist einfach so passiert.«

»Oder eine Frau erwischt ihren Mann mit einer anderen im Bett«, sagte Beth.

»Ja, natürlich. Aber es geht doch dabei um folgendes: Ständig gelingt es uns, Dinge geschehen zu lassen, ohne daß wir besonders intensiv daran denken. Wenn ich mit dir spreche, konzentriere ich mich nicht auf jedes Wort. Ich möchte einfach was sagen, und es kommt richtig heraus.«

»Ja ...«

»Wir können also so komplizierte Gebilde wie Sätze mühelos herstellen, nicht aber andere komplizierte Gebilde, wie zum Beispiel Skulpturen. Wir sind davon überzeugt, daß der Gedanke nicht genügt, daß wir darüber hinaus etwas tun müssen.«

»Und so verhalten wir uns dann auch«, sagte Beth.

»Nun, Harry nicht. Er ist einen Schritt weiter gegangen. Er braucht keine Statuen mehr zu meißeln oder zu schnitzen. Ihm kommt ein Einfall, und dann geschehen die Dinge von selbst. Er manifestiert die Dinge, wie sie ihm in den Sinn kommen.«

1 ... 82 83 84 85 86 87 88 89 90 ... 118
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)