Fußfall
- Автор: Нивен Ларриё, Пурнель Джерри
- Год: 1997
- Язык: немецкий
- Год: Wilhelm Heyne Verlag
- ISBN: 3-453-04293X
- Переводчик: Alfred Hans
- Жанр: Научная фантастика
Электронная книга - «Fußfall». Краткое содержание книги:
Es SIND Turbulenzen von Antrieben eines Sternenschiffs, das sich im SaturnSystem verborgen hält und eine Invasion der Erde vorbereitet.
Jahre später ist es soweit: ein Objekt nähert sich der Erde. Die Großmächte schließen sich zusammen und bereiten sich auf einen friedlichen Erstkontakt mit einer raumfahrenden außerirdischen Rasse vor. Doch die Aliens reagieren nicht auf die begrüßenden Funksprüche, sondern schlagen brutal zu und vernichten die international bemannte Raumstation KOSMOGRAD.
Die Erde schlägt mit Atomraketen zurück und provoziert so den »Fußfall«, den vernichtenden Abwurf von Planetoiden auf die Erdoberfläche und gleichzeitig die Geste, die absolute Unterwerfung fordert. Die Aliens sind Herdenkrieger, das bedeutet absoluten Gehorsam und die Achtung vor Gesten. Die Menschen sind Einzelkämpfer, unberechenbar, todesmutig und verschlagen.
Ein verzweifelter Kampf auf beiden Seiten mit einem Gegner beginnt, dessen Motive man nicht begreift.
»Vielen Dank. Wir fahren wohl besser hin. Ob ich wohl irgendwo Sprit kriegen kann?«
Der Beamte lachte sarkastisch.
Die Brieftasche enthielt zwei Fotos von Jeri und eins von Melissa. Jeri sah darauf, und Tränen stiegen ihr in die Augen.
Meine Bilder. Bestimmt hätte er mich gern gesehen. Der Führerschein war durchweicht, aber der Name war lesbar. »Das ist seiner«, sagte Jeri.
Der junge Mann mit dem schütteren Bartwuchs und dem schmutzigen weißen Kittel machte sich Notizen. »David J. Wilson aus Reseda, Kalifornien«, sagte er. »Nächster Verwandter Mrs. Geraldine Wilson…«
Es dauerte endlos. Er nahm Davids Brieftasche und notierte genauestens ihren Inhalt. Dann gab er Jeri einen Schuhkarton mit der Brieftasche, Davids Armbanduhr und Trauring. »Bitte unterschreiben Sie hier.«
Sie trat mit dem Schuhkarton hinaus ins helle Sonnenlicht, das über dem Staat Colorado lag. Mein Gott, was soll ich jetzt nur anfangen? Von Harry oder Melissa war nichts zu sehen. Sie setzte sich auf eine Bank neben der Schule.
Was wollen sie von uns? Warum tun sie das nur?
»Mutti…«
Jeri mochte ihre Tochter nicht ansehen.
»Harry hat es mir gesagt.« Melissa setzte sich neben sie. Nach einem Augenblick nahm Jeri sie in den Arm und sie hielten einander weinend umschlungen.
»Wir müssen weg«, sagte Melissa.
»Und wohin?«
»Nach Dighton in Kansas«, ertönte Harrys Stimme hinter ihrem Rücken, »und zwar sofort. Wir müssen über den Fluß, und es gibt mindestens bis Dodge City keine einzige Brücke. Also müssen wir flußaufwärts bis zum Ende des Staubeckens fahren – ein Umweg von etwa dreihundert Kilometern. Wir müssen jetzt sofort los.«
Jeri schüttelte den Kopf. »Was soll ich in Kansas? Ich kenne dort niemanden.«
»Ich auch nicht, außer Mrs. Dawson«, teilte ihr Harry ungerührt mit. Es war leicht zu erraten, was er dachte. Er hatte keine Frau…
»Harry, du kannst uns doch gar nicht brauchen auf deiner Maschine.«
»Stimmt«, sagte er, »aber was hat das damit zu tun?«
Melissa stand auf und zog an ihrer Hand. »Komm, Mutti, hier wollen wir nicht bleiben.«
Ich könnte Bekannte von David suchen und sehen, wo er seine letzten Monate verbracht hat.
Das ist morbid, wahrscheinlich triffst du am ehesten sein neues Schätzchen. War sie vielleicht sogar bei ihm? Hat die Erde deinetwegen gebebt, Liebling? »Also los, Harry! Ich dachte, du hättest kein Benzin mehr.«
»Er hat mit seinem Brief dem Polizisten eine Tankfüllung abgeschwatzt«, erklärte Melissa.
»Damit müßten wir es schaffen«, sagte Harry. Er führte sie um die Ecke. Sein Motorrad sah nicht mehr besonders gut aus und wirkte schon überladen, wenn niemand darauf saß.
»Auch zu dritt?«
»Ich denke schon.« Harry schwang sich mühsam in den Sattel. Er sah jetzt etwas erholter aus, sein Gesicht war nicht mehr so rot und sein Rücken nicht mehr so krumm wie zuvor. »Möchtest du vorher noch irgendwohin?« fragte er.
Jeri schüttelte den Kopf und nahm Melissas Hand. »Sie… haben über hundert in einem Massengrab beigesetzt. Das will ich nicht sehen.«
»Ich auch nicht, Mutti.« Melissa setzte sich vor Harry auf den Tank.
Die jungen Leute sind so verdammt – robust. Aber das muß wohl so sein. Vor allem jetzt. Jeri verstaute den Schuhkarton in der Satteltasche und stieg hinter Harry auf den Soziussitz. »Ich bin soweit.«
Als sie aus der Stadt fuhren, sah sie sich nicht um.
15. Die Weizenfelder
Wenn endlich selbst Liebende Frieden finden und die Erde nichts ist als ein Stern, der einstens schien.