Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
Katzenjammer - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Katzenjammer

Электронная книга - «Katzenjammer». Краткое содержание книги:

Wo die Liebe hinbellt
Geschafft! Endlich hat Dackel Herkules für Frauchen Carolin den richtigen Mann gefunden: Marc, Tierarzt und echter Hundeversteher. Als sie in der Wohnung über Marcs Praxis zusammenziehen, ist Herkules selig. Nur der Kater Herr Beck, Dackels bester Freund, bleibt skeptisch. Nach seiner Erfahrung ist das Leben reichlich kompliziert. Recht hat er: Denn da gibt es leider noch Sabine, Marcs Exfrau, die plötzlich wieder Interesse an ihrem Verflossenen zeigt. Und die schöne Cherie, eine elegante Golden-Retriever-Dame, die von Herkules glühend verehrt wird, aber ihrerseits den zwei Köpfe kleineren Dackel komplett ignoriert. Kurz: Schon bald hat Herkules alle Pfoten voll zu tun, seine Menschen vor neuen Katastrophen zu bewahren und Cheries Herz vielleicht doch noch für sich zu erobern …
1 ... 46 47 48 49 50 51 52 53 54 ... 56
Перейти на страницу:

Vielleicht fällt mir im Schlaf etwas dazu ein. Ein kleines Nickerchen käme mir ganz recht. Bevor mir die Augen zufallen, überlege ich noch kurz, ob Ninas 24-Stunden-Experiment etwas mit Alexander Klein zu tun haben könnte. War da nicht auch von 24 Stunden die Rede?

Luisa kommt an der Hand einer jungen Frau, die eine Art Uniform trägt, durch die großen Glasschiebetüren am Flughafen. Sie sieht uns, lässt die Frau los und stürzt auf uns zu.

»Carolin, Herkules! Das ist aber schön, dass ihr mich abholt! «

Sie fällt Caro um den Hals, die drückt das Mädchen herzlich.

»Das mach ich doch gerne. Ich war sogar ganz froh, dass Marc heute eine Fortbildung hat und ich einspringen konnte. Wie war es denn in München?«

»Och, das Fest bei Oma Burgel war ein bisschen langweilig. Das Beste war eigentlich, dass ich deswegen nicht zur Schule musste.«

Die Frau in der Uniform mischt sich ein. »Sind Sie Frau Neumann?«

»Ja, genau. Ich hole Luisa ab.«

»Können Sie sich ausweisen?«

»Sicher.« Carolin hält der Dame ein Kärtchen unter die Nase.

»Alles klar. Dann noch einen schönen Abend!«

»Danke.«

Gemeinsam laufen wir zum Ausgang.

»Na, Luisa, haben die sich denn gut um dich gekümmert an Bord?«, will Carolin wissen.

»Klar. Und einige von denen kennen mich ja. Mama ist doch auch Stewardess. Also bin ich fast Profi.«

Carolin lacht. »Dann ist ja gut. Gib mir doch deinen Koffer. Was hast du denn da alles drin? Der ist ja viel schwerer als auf dem Hinweg.«

»Oma hat mir noch ein paar Sachen gekauft. Und Mama hat mir auch noch etwas für Papa mitgegeben.«

»Aha. Was denn?«

»Ein Buch. Sie sagt, da hat sie sich neulich mit Papa drüber unterhalten, als sie ihn in Hamburg besucht hat.«

»Sie hat ihn in Hamburg besucht? Wann war denn das?«

Caros Stimme bekommt auf einmal einen ganz seltsamen Unterton, der mir überhaupt nicht gefällt. Aber Luisa bemerkt ihn nicht und plappert munter weiter. »Weiß nicht genau. Neulich irgendwann. Sie waren zusammen essen, weißt du, in dem Café, in das du auch immer so gerne gehst. Da hast du mir mal ein Eis gekauft.«

»Im Violetta?« Carolin klingt tonlos.

»Genau.«

Auf der Fahrt nach Hause sagt Carolin fast gar nichts mehr. Dafür unterhält sich Luisa mit mir, krault mich hinter den Ohren und wird nicht müde, mir zu versichern, wie toll der Tussi-Club ist und wie froh sie ist, wieder in Hamburg zu sein.

Carolin trägt Luisas Koffer nach oben und legt ihn auf ihr Bett. Sie setzt sich neben Luisa auf den Fußboden und guckt das Kind nachdenklich an.

»Luisa, darf ich das Buch für Papa mal sehen?«

»Logo.« Sie öffnet ihren Bärchenkoffer, kramt darin herum und gibt Caro schließlich ein Buch. Die nimmt es, guckt auf den Titel und schlägt die erste Seite auf. Neben den ganz geraden, dunklen Buchstaben hat offenbar jemand etwas in das Buch gemalt oder geschrieben – das ist für mich schwer zu unterscheiden.

»Sag mal, Luisa, Papa müsste in einer halben Stunde wieder da sein. Ich muss noch etwas in der Werkstatt erledigen. Meinst du, du kannst so lange allein bleiben?«

Luisa nickt.

»Klar, kein Problem.«

Caro steht vom Boden auf. »Komm, Herkules. Lass uns nochmal los.«

Ich habe auf einmal ein ganz, ganz ungutes Gefühl. Fast ein bisschen so wie an dem Tag, als mich der alte von Eschersbach in einen Karton setzte und ins Tierheim fuhr.

VIERUNDZWANZIG

Kein Zweifeclass="underline" Daniel ist mehr als überrascht, uns hier zu sehen. Er öffnet die Tür zu seinem Hotelapartment, und seine Lippen formen ein lautloses Oh.

»Darf ich reinkommen?« Carolin hat schon im Auto geweint, und man hört es ihr deutlich an. Daniel macht die Tür weit auf und legt seine Hand auf Caros Schulter.

»Um Gottes willen, was ist denn los?«

»Hier, lies selbst!«

Sie drückt ihm das Buch in die Hand. Er studiert den Titel und liest laut vor. »Die zweite Chance. Ehekrisen überwinden, zueinanderfinden. Aha. Muss mir das irgendetwas sagen?«

Er schlägt das Buch auf und liest weiter. »Lieber Marc! Hast du darüber nachgedacht? Wie hast du dich entschieden? Ruf mich an. In Liebe, Sabine.«

Er räuspert sich.

»Okay. Nicht ganz unverfänglich. Aber vielleicht schon älteren Datums? Bevor du ihn kanntest?«

Caro schüttelt den Kopf und geht an Daniel vorbei in das kleine Wohnzimmer hinter dem Flur.

»Darf ich mich setzen?«

»Klar, entschuldige. Setz dich. Ich hatte irgendwie nicht mit Besuch gerechnet, aber du bist mir immer willkommen.«

»Danke.«

»Willst du etwas trinken?«

»Wenn du etwas mit Alkohol hast, gerne.«

O je. Alkohol. Mit Alkohol und Liebeskummer habe ich bei Carolin schon mal ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Als wir damals endlich Thomas losgeworden waren, hat sie davon so viel getrunken, dass sie im Krankenhaus gelandet ist. Ich hoffe also, dass Daniel ihr jetzt nur einen Tee anbieten kann.

»Tja, mal sehen, was die Minibar hergibt.«

Er geht zu einem Schrank und öffnet ihn. Die Flaschen, die zum Vorschein kommen, sind zwar ziemlich klein, sehen ansonsten aber genauso aus wie die, in denen die Menschen für gewöhnlich Alkohol aufbewahren. Mist. Na, immerhin passt nicht so viel davon in eine Miniflasche.

»Also, ich kann dir anbieten: Sekt, Weißwein, Rotwein, Bier, Whisky, Gin und Cognac.«

»Okay, bitte genau in dieser Reihenfolge.«

Beide müssen lachen. Ich verstehe zwar nicht, was daran lustig sein soll, bin aber erleichtert, dass Carolin überhaupt noch lachen kann. Daniel nimmt zwei Gläser, öffnet eine der kleinen Flaschen, gießt ein und setzt sich neben Carolin.

»Du glaubst also nicht, dass das ein älteres Geschenk ist? Die Widmung hat immerhin kein Datum.«

»Nein. Sie hat das Buch Luisa erst heute mitgegeben. Und sie hat Marc getroffen. Erst vor ein oder zwei Wochen. Und er hat mir nichts davon erzählt.«

»Aber kann das nicht noch etwas anderes bedeuten? Ich meine hast du darüber nachgedacht – vielleicht meint das irgendetwas mit dem Kind oder so. Das heißt doch möglicherweise gar nicht das, was du denkst.«

Carolin nimmt einen tiefen Schluck aus ihrem Glas. »Ja, und den Weihnachtsmann gibt’s bestimmt auch. Mensch, Danieclass="underline" Die zweite Chance – darüber soll er nachdenken. Das liegt doch auf der Hand. Sie haben darüber gesprochen, es wieder miteinander zu versuchen.« Noch ein Schluck, dann schluchzt Caro. Daniel legt den Arm um ihre Schulter.

»Caro, das kann ich mir nicht vorstellen. Das muss ein Missverständnis sein.«

Daniel, du hast ja so Recht! Mir wird in diesem Moment klar, was es mit dem Buch und der Widmung wirklich auf sich hat. Ich erinnere mich an das Treffen von Marc und Sabine im Violetta. Stimmt, sie hatte damals schon von dem Buch erzählt. Und dann hat sie sich entschuldigt. Wofür eigentlich? Das weiß ich nicht mehr genau. Auf alle Fälle wollte Marc darüber nachdenken, ob er die Entschuldigung annimmt. Und nicht etwa die ganze Sabine. Genau so war es. Aber wie mache ich das Carolin klar? Die scheint nun tatsächlich zu glauben, dass Marc sie verlassen will.

Mittlerweile hat Daniel schon die zweite kleine Flasche geöffnet, dazu eine kleine Dose, die er jetzt auf den Sofatisch vor sich stellt. Ich hebe meine Nase auf Tischkantenhöhe. Hm, Erdnüsse, also nichts für mich. Schade, ich bekomme langsam ein wenig Hunger.

»Weißt du, er war in letzter Zeit auch irgendwie komisch. So angespannt und gereizt. Ich habe allerdings gedacht, dass er Ärger mit Sabine hat, nicht, dass sich bei den beiden wieder etwas anbahnt.« Sie schluchzt, Daniel reicht ihr ein Taschentuch, in das sie sich geräuschvoll schnäuzt.

»Aber das weißt du doch gar nicht. Ich finde, du solltest erst mal mit Marc sprechen, bevor du gleich vom Schlimmsten ausgehst.«

1 ... 46 47 48 49 50 51 52 53 54 ... 56
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)