Demetrias Rache
- Автор: Gordian Robert
- Год: 2013
- Язык: немецкий
- Год: dotbooks
- ISBN: 978-3-95520-254-5
- Жанр: Исторические детективы
Электронная книга - «Demetrias Rache». Краткое содержание книги:
Das Frankenreich, Ende des 8. Jahrhunderts. Im Auftrag Karls des Großen bereisen zwei Männer das Land, die unterschiedlicher nicht sein können: Der Adlige Odo ist tapfer bis zur Tollkühnheit und stets bereit, sich von den Reizen der Damenwelt den Kopf verdrehen zu lassen; Lupus hingegen ist ein Mönch und hochgebildeter Rechtsgelehrter, auch wenn er nie etwas gegen einen weiteren Krug Bier einzuwenden hat. Ihre Mission: Für Recht und Ordnung sorgen. So auch, als der Dichter Siegram angeklagt wird, eine junge Edeldame ermordet zu haben. Alle Indizien sprechen gegen ihn – bis zu dem Moment, als ein unerwarteter Zeuge hoch zu Ross in die Gerichtsverhandlung sprengt …
„Ein buntes, spannendes Bild aus frühmittelalterlicher Zeit – und zwei Detektive, die mit Humor und Spürsinn selbst die dunkelsten Fälle lösen. Wer meint, nur die Angelsachsen verstünden es, aufregende Thriller aus mittelalterlichen Tagen in Szene zu setzen, der wird durch Robert Gordian eines Besseren belehrt. Er stellt den Mönchen, weisen Frauen und königlichen Beamten aus England Detektive aus deutschen Landen entgegen, sprich Kommissare Karls des Großen, die ihren englischen Vettern in nichts nachstehen.“ Margarete von Schwarzkopf im Norddeutschen Rundfunk
Der Autor:
Robert Gordian, geboren 1938 in Oebisfelde, studierte Journalistik und Geschichte und arbeitete als Fernsehredakteur, Theaterdramaturg, Hörspiel- und TV-Autor, vorwiegend mit historischen Themen. Seit den neunziger Jahren verfasst er historische Romane und Erzählungen. Robert Gordian lebt in Eichwalde, einem Vorort Berlins. Bei dotbooks erschienen seine historischen Romane rund um Odo und Lupus, die Kommissare Karls des Großen:
Demetrias Rache
Saxnot stirbt nie
Pater Diabolus
Die Witwe
Pilger und Mörder
Tödliche Brautnacht
Brünne
Schutzgewand aus eisernen Ringen und Schuppen
Friedelehe
(von ahd. friudila – Geliebte) eine aus dem germanischen Recht übernommene Eheform, bei der die Frau sich nicht unter die Vormundschaft (munt) des Mannes begab und so eine freiere, wen auch weniger gesicherte Stellung erlangte
Hufe
etwa die eine Bauernfamilie ernährende Nutzfläche (zwischen 7 und 15 Hektar)
Kebsweib oder Kebse
(von ahd. Kebisa – Magd) nicht rechtmäßig angetraute, d.h. nicht durch Erlegung eines Brautpreises erworbene Nebenfrau
Lex Salica
das Volksrecht der salischen Franken, bereits unter König Chlodwig um 510 aufgezeichnet. Eine Lex Saxonum kam auf Veranlassung Karls des Großen im Jahre 802 zustande
Mancusus
(eigtl. manqush) arabische Münze
Merowinger
das Königsgeschlecht, das seit dem späten fünften bis zum mittleren achten Jahrhundert im Frankenreich herrschte. Der Vater Karls des Großen, der Hausmeier Pippin, entthronte 751 den letzten Merowinger und begründete damit die Herrschaft der Karolinger
per verbum nostrum
(lat.) Auf Unser Geheiß; mit dem Gewicht Unseres Namens
Salhof
(ahd. selihof) Herrenhof
Seneschalk
hoher Beamter, für die Verwaltung und die Versorgung des Hofes
mit Speisen zuständig
Sodom
mythische Stadt in einer Erzählung des Alten Testaments, von Gott wegen der Sünden seiner Bewohner zerstört. Als Sodomiten bezeichnete man im Mittelalter u. a. auch Homosexuelle
Thingstätte
(auch Dingstätte) Schauplatz der Volks- und Gerichtsversammlungen
vassus regis
(lat.) Vasall des Königs
Wergeld
vom Täter als Buße an die Sippe des Opfers zu zahlende Geldsumme (eigtl. „Manngeld“ von ahd. wer – Mann)
Zentgraf
Stellvertreter des Grafen und Vorsteher einer Zent (Siedlungsverband mit eigener Gerichtsbarkeit)