Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Научная фантастика » Die Gedanken Des Bösen
Die Gedanken Des Bösen - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Die Gedanken Des Bösen

Электронная книга - «Die Gedanken Des Bösen». Краткое содержание книги:

Mitten im Pazifik wird ein Raumschiff auf dem Meeresgrund entdeckt. Ein US-Expertenteam untersucht das geheimnisvolle Objekt. Die technologisch hochentwickelte Konstruktion des neunhundert Meter langen Raumschiffs gibt den Forschern Rätsel auf. Die größte Überraschung: Es muß seit dreihundert Jahren dort liegen. Haben Außerirdische es gesteuert? Kommt es aus einem anderen Universum?
»Ein atemberaubend spannendes Buch.« (»New York Times Book Review«)

Zu diesem Buch
Michael Crichton hat in seinem Roman kenntnisreich und mit großer Fabulierkunst das heute technisch Machbare und das vielleicht morgen schon Mögliche verbunden. Er führt den Leser zugleich in die fernsten Regionen des Alls und in die Tiefen des Unterbewußtseins.
»>Die Gedanken des Bösen< bestätigen Crichtons Rang als Mitbegründer und erfolgreichsten Vertreter des Genres >Science-Thriller<: spannend bis zur letzten seite.« (»welt am sonntag«)
Michael Crichton, geboren 1942 in Chicago, studierte Philosophie und Medizin an der Universität Harvard. Seine Romane und populärwissenschaftlichen Bücher (u. a. »Im Kreis der Welt«, rororo Nr. 12946) sind internationale Bestseller. Michael Crichton ist auch ein erfolgreicher Filmregisseur, so drehte er u. a. »Der erste große Eisenbahnraub« (nach seinem eigenen Roman), »Kein Mord von der Stange« und »Runaway«.
1 ... 41 42 43 44 45 46 47 48 49 ... 118
Перейти на страницу:

»Wieso krieg ich kein Aspirin, verdammt noch mal?«

»Wir wollen Ihnen vorsichtshalber erst mal nichts geben. Falls Sie sich verletzt haben, müssen wir den Schmerz lokalisieren können.«

»Der Schmerz, Norman, ist in meinem Kopf. In meinem verdammten Kopf! Warum also geben Sie mir kein Aspirin?«

»Barnes wünscht es nicht.«

»Ist er noch hier?«

»Wir sind alle noch hier.«

Harry sah langsam auf. »Aber Sie sollten doch nach oben gehen.«

»Ich weiß.«

»Und warum sind Sie nicht gegangen?«

»Das Wetter hat sich verschlechtert, und sie konnten die Tauchboote nicht runterschicken.« »Nun, Sie sollten gehen. Es ist nicht gut, daß Sie hier sind, Norman.«

Levy kam mit der Limonade. Während Harry trank, sah er die junge Frau an.

»Sie sind auch noch hier?«

»Ja, Dr. Adams.«

»Wie viele Leute sind es insgesamt?«

»Neun, Sir.«

»Großer Gott.« Er gab das Glas zurück, und Levy füllte es erneut aus dem Krug. »Sie sollten alle gehen. Wirklich, Sie sollten gehen.«

»Harry«, sagte Norman. »Wir können nicht.«

»Sie müssen.«

Norman setzte sich Harry gegenüber auf die Koje und beobachtete ihn, während er trank. Harry zeigte eine ausgesprochen typische Schockreaktion. Die nervöse Reizbarkeit, die erregten, manisch anmutenden Gedankensprünge, die unerklärte Angst um die Sicherheit anderer - all das war kennzeichnend für unter Schock stehende Opfer schwerer Unfälle, wie zum Beispiel schlimmer Autozusammenstöße oder Flugzeugabstürze. Nach einem solch tiefgreifenden Ereignis versucht das Gehirn, mit der neuen Situation fertig zu werden, indem es sich bemüht, darin einen Sinn zu erkennen, die Welt der Seele zusammenzuhalten, während die wirkliche Welt um es herum in Stücken liegt. Es schaltet eine Art Schnellgang ein und versucht eilig, Dinge wieder zusammenzusetzen, Ordnung zu schaffen, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Im Grunde ist dies jedoch nur eine verworrene Phase des Leerlaufs.

In solchen Fällen muß man einfach das Ende abwarten.

Harry hatte ausgetrunken und gab das Glas zurück.

»Noch mehr?« fragte Levy.

»Nein, das ist genug, danke. Die Kopfschmerzen haben auch schon nachgelassen.«

Vielleicht war es ja nur Flüssigkeitsmangel, dachte Norman.

Aber warum sollte Norman nach drei Stunden in der Kugel unter Flüssigkeitsmangel leiden?

»Harry .«

»Sagen Sie mir, sehe ich verändert aus, Norman?«

»Nein.«

»Genau wie vorher?«

»Aber ja.«

»Sind Sie sicher?« beharrte Harry. Er sprang auf, stellte sich vor einen Spiegel und betrachtete aufmerksam sein Gesicht.

»Was glauben Sie denn, wie Sie aussehen?« fragte Norman.

»Ich weiß nicht. Anders.«

»Inwiefern anders?«

»Ich weiß es nicht!« Harry schlug so heftig mit der Faust gegen die gepolsterte Wand, daß sein Spiegelbild erzitterte. Er wandte sich ab, setzte sich wieder auf die Koje und seufzte. »Einfach anders.«

»Harry .«

»Was?«

»Erinnern Sie sich, was geschehen ist?«

»Natürlich.«

»Was denn?«

»Ich bin reingegangen.«

Norman wartete, aber Harry sprach nicht weiter, sondern starrte nur auf den teppichbelegten Boden.

»Wissen Sie noch, wie Sie die Tür aufbekommen haben?«

Harry sagte nichts.

»Wie haben Sie sie aufbekommen, Harry?«

Harry sah zu Norman auf. »Von Rechts wegen sollten Sie alle weg sein. Zurück an der Oberfläche. Es war nicht geplant, daß Sie bleiben.«

»Wie haben Sie die Tür aufbekommen, Harry?«

Es folgte ein langes Schweigen. »Ich habe sie aufbekommen.« Er setzte sich gerade auf, die Hände auf die Matratze gestützt. Er schien sich alles wieder ins Gedächtnis zu rufen, noch einmal zu durchleben.

»Und dann?«

»Bin ich reingegangen.«

»Was ist dort geschehen?«

»Es war schön .«

»Was war schön?«

»Der Schaum«, sagte Harry. Dann verfiel er wieder in Schweigen und sah mit leerem Blick vor sich hin.

»Der Schaum?« half Norman nach.

»Die See. Der Schaum. Schön ...«

Ob er die Lichter meint? überlegte Norman. Das wirbelnde Lichtmuster?

»Was war schön, Harry?«

»Sagen Sie mir die Wahrheit«, sagte Harry. »Versprechen Sie mir das?«

»Ich verspreche es.«

»Finden Sie wirklich, daß ich noch genauso aussehe wie vorher?«

»Ja.«

»Sie meinen nicht, daß ich mich verändert habe?«

»Nein. Jedenfalls sehe ich nichts. Glauben Sie denn, daß Sie sich verändert haben?«

»Ich weiß nicht. Vielleicht. Ich - vielleicht ...«

»Ist in der Kugel etwas geschehen, was Sie hätte verändern können?«

» Sie verstehen die Sache mit der Kugel nicht.«

»Dann erklären Sie sie mir«, sagte Norman.

»Da ist nichts geschehen.«

»Sie waren immerhin drei Stunden lang da drin ...«

»Es ist nichts geschehen. In der Kugel geschieht nie etwas. Da ist es immer gleich.«

»Was ist immer gleich? Der Schaum?«

»Der Schaum ist immer anders. Die Kugel ist immer gleich.«

»Ich verstehe nicht«, sagte Norman.

»Ich weiß«, sagte Harry. Er schüttelte den Kopf. »Was kann ich tun?«

»Erzählen Sie mir mehr.«

»Da ist nichts mehr zu erzählen.«

»Dann erzählen Sie's mir noch mal.«

1 ... 41 42 43 44 45 46 47 48 49 ... 118
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)