Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Научная фантастика » Die Gedanken Des Bösen
Die Gedanken Des Bösen - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Die Gedanken Des Bösen

Электронная книга - «Die Gedanken Des Bösen». Краткое содержание книги:

Mitten im Pazifik wird ein Raumschiff auf dem Meeresgrund entdeckt. Ein US-Expertenteam untersucht das geheimnisvolle Objekt. Die technologisch hochentwickelte Konstruktion des neunhundert Meter langen Raumschiffs gibt den Forschern Rätsel auf. Die größte Überraschung: Es muß seit dreihundert Jahren dort liegen. Haben Außerirdische es gesteuert? Kommt es aus einem anderen Universum?
»Ein atemberaubend spannendes Buch.« (»New York Times Book Review«)

Zu diesem Buch
Michael Crichton hat in seinem Roman kenntnisreich und mit großer Fabulierkunst das heute technisch Machbare und das vielleicht morgen schon Mögliche verbunden. Er führt den Leser zugleich in die fernsten Regionen des Alls und in die Tiefen des Unterbewußtseins.
»>Die Gedanken des Bösen< bestätigen Crichtons Rang als Mitbegründer und erfolgreichsten Vertreter des Genres >Science-Thriller<: spannend bis zur letzten seite.« (»welt am sonntag«)
Michael Crichton, geboren 1942 in Chicago, studierte Philosophie und Medizin an der Universität Harvard. Seine Romane und populärwissenschaftlichen Bücher (u. a. »Im Kreis der Welt«, rororo Nr. 12946) sind internationale Bestseller. Michael Crichton ist auch ein erfolgreicher Filmregisseur, so drehte er u. a. »Der erste große Eisenbahnraub« (nach seinem eigenen Roman), »Kein Mord von der Stange« und »Runaway«.
1 ... 21 22 23 24 25 26 27 28 29 ... 118
Перейти на страницу:

»Noch mehr neue technische Verfahren«, sagte Ted. »Erinnert an Flüssigkristall-Anzeigen, ist denen aber haushoch überlegen. Irgendeine Art fortschrittlicher Optoelektronik.«

Unvermittelt glommen alle Bildschirme der Steuerwand rot auf, und ein Pfeifen ertönte. Verblüfft sprang Norman zurück: die Steuerwand wurde lebendig.

»Aufpassen, Leute!«

Ein grellweißer Blitz füllte den Raum und hinterließ ein scharf umrissenes Nachbild.

»Großer Gott .«

Wieder ein Blitz - noch einer -, dann ging die Deckenbeleuchtung an und erhellte den Raum gleichmäßig. Norman sah verblüffte und erschreckte Gesichter. Er seufzte, wobei er langsam ausatmete.

»Herr im Himmel .«

»Wie zum Teufel ist das passiert?« fragte Barnes.

»Das war ich«, sagte Beth. »Ich hab hier auf den Knopf gedrückt.«

»Wir wollen bitte keine weiteren Knöpfe mehr drücken«, sagte Barnes ärgerlich.

»Aber es steht doch >Innenbeleuchtung< drunter. Ich hielt es

für eine gute Idee.«

»Bitte keine Extratouren mehr«, sagte Barnes.

»Nun, lieber Gott, Hal -«

»Lassen Sie bitte Ihre Finger von allen weiteren Knöpfen, Beth!«

Sie gingen weiter durch die Kabine, betrachteten interessiert die Sitze und Einzelheiten der Instrumententafel. Nur Harry stand regungslos in der Mitte des Raumes und sagte: »Hat jemand irgendwo ein Datum gesehen?«

»Nein.«

»Es muß aber eins da sein«, sagte Harry plötzlich angespannt. »Und wir müssen es finden. Denn dies ist mit Sicherheit ein amerikanisches Raumschiff aus der Zukunft.«

»Und was tut es dann hier?« wollte Norman wissen.

»Der Teufel soll mich holen, wenn ich das weiß«, sagte Harry. Er zuckte die Schultern.

Norman runzelte die Stirn.

»Ist was, Harry?«

»Ach, nichts.«

»Bestimmt?«

»Klar doch.«

Er hat was rausgekriegt, was ihm Sorgen macht, aber er will es uns nicht verraten, überlegte Norman.

»So also sieht eine Zeitmaschine aus«, sagte Ted versonnen.

»Ich weiß nicht«, sagte Barnes. »Wenn Sie mich fragen, die Instrumententafel sieht aus, als wär das Ding zum Fliegen bestimmt, und der ganze Raum wirkt auf mich wie eine Pilotenkanzel.«

Auch Norman erinnerte alles in dem Raum an eine Flugzeugkanzeclass="underline" die drei Sitze für den Piloten, den Kopiloten und den Navigator, die Anordnung der Instrumente. Mit Sicherheit war das eine Flugmaschine, aber irgend etwas stimmte nicht.

Er nahm in einem der körperangepaßten Sessel Platz. Das weiche, lederähnliche Material war beinahe zu bequem. Er

hörte es glucksen. Eine Wasserfüllung?

»Sie wollen das Ding doch hoffentlich nicht fliegen?« lachte Ted.

»Aber nein.«

»Was ist das für ein Surren?«

Der Sessel umschloß Norman. Mit einemmal erfaßte ihn panische Angst. Die Lederpolsterung umschloß seinen ganzen Körper, drückte ihm die Schultern zusammen und griff nach seinen Hüften. Sie legte sich ihm um den Kopf, bedeckte seine Ohren, schob sich vor seine Stirn. Er sank tiefer, verschwand in dem Sessel, wurde förmlich von ihm aufgesogen.

»O Gott .«

Schließlich ruckte der Sessel nach vorn und blieb unmittelbar vor der Steuerwand stehen. Das Surren hörte auf.

Dann Stille.

»Vermutlich nimmt der Sessel an«, sagte Beth, »daß du die Maschine fliegen willst.«

»Hmm«, sagte Norman und versuchte, seine Atmung und seinen jagenden Puls in die Gewalt zu bekommen. »Ich wüßte gern, wie ich hier wieder rauskomme.«

Nur noch seine Hände waren frei. Er ertastete einige in die Sessellehne eingelassene Knöpfe und drückte auf einen.

Der Sessel schob sich zurück, öffnete sich wie eine weiche Muschel und gab ihn frei. Norman erhob sich, drehte sich um und sah, wie der Abdruck seines Körpers allmählich verschwand, während der Sessel surrend in seine alte Stellung zurückkehrte.

Harry betastete eines der Lederpolster und lauschte auf das Gluckern darin. »Das ist tatsächlich Wasser.«

»Eine vernünftige Lösung«, lobte Barnes. »Da sich Wasser nicht komprimieren läßt, kann man in einem solchen Sessel ungeheuren Beschleunigungskräften standhalten.«

»Auch das Schiff ist so gebaut, daß es extreme Belastungen aushaken kann«, sagte Ted. »Vielleicht unterwirft eine Zeitrei-se die Bauteile einer harten Belastungsprobe?«

»Möglich.« Norman zweifelte. »Aber ich glaube, Barnes hat recht - das Ding hier ist tatsächlich geflogen.«

»Das sieht vielleicht nur so aus«, sagte Ted. »Zwar ist die Reise im Raum für uns ein alter Hut, aber die Reise in der Zeit ist noch völlig unerforschtes Gebiet. Bekannt ist nur, daß Raum und Zeit nichts anderes sind als zwei Aspekte derselben Sache, Raumzeit. Vielleicht fliegt man in der Zeit genauso wie im Raum. Kann sein, daß Zeitreise und Raumfahrt einander ähnlicher sind, als wir heute annehmen.«

»Übersehen wir dabei nicht etwas?« mischte sich Beth ein. »Wo sind die Leute? Wenn sie das Ding hierher geflogen haben, ganz gleich, ob durch den Raum oder durch die Zeit, wo sind sie?«

»Wahrscheinlich woanders im Schiff.«

»Dessen bin ich nicht so sicher«, sagte Harry. »Sehen Sie sich die Lederpolster der Sitze mal an. Sie sind fabrikneu.«

»Vielleicht war es ein ganz neues Schiff.«

»Nein, ich meine buchstäblich fabrikneu. An dem Leder sind keinerlei Kratzer, Schnitte, Kaffeeflecke oder so was zu sehen. Nichts weist darauf hin, daß jemals ein Mensch darin gesessen hat.«

»Vielleicht hat es keine Besatzung gegeben.«

»Und wofür sind dann die Sitze vorgesehen?«

»Möglicherweise wurde die Besatzung im letzten Augenblick von Bord genommen, weil man sich wegen der Strahlung Sorgen machte. Immerhin hat der Innenrumpf auch einen Bleimantel.«

»Was hat Strahlung mit der Zeitreise zu tun?«

1 ... 21 22 23 24 25 26 27 28 29 ... 118
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)