Elfenkönigin
- Автор: Хеннен Бернхард
- Серия: Die Elfen #4
- Год: 2009
- Язык: немецкий
- Жанр: Фэнтези
Электронная книга - «Elfenkönigin». Краткое содержание книги:
Vom Thron vertrieben und von Meuchelmördern verfolgt, flüchtet Elfenkönigin Emerelle in die Wildnis des Verbrannten Landes, einer Region Albenmarks, die während der Drachenkriege verwüstet wurde und nie wieder erblühte. Dort begibt sie sich in den Jadegarten, um ein Orakel zu befragen - eine mächtige Schamanin, die der Drachenatem beschützt. Doch der Spruch der Alten ist rätselhaft. Emerelle sieht in den Worten einen Hoffnungsschimmer - sie glaubt, einen Hinweis darauf erhalten zu haben, dass nicht alle Alben ihre Welt verlassen haben. So beschließt sie, sich trotz aller Gefahren auf die Suche nach den letzten Angehörigen des alten Schöpfervolkes zu machen, um mit ihrer Hilfe den Schwertmeister Ollowain zu retten, ihre große Liebe.
Unterdessen regiert der junge Gilmarak, König der Trolle, Albenmark und versucht sich dem Einfluss der unheimlichen Schamanin Skanga zu entwinden, die die Geschicke ihres Volkes im Geheimen lenkt. Denn Gilmarak hat andere Vorstellungen von der Zukunft - er will nicht länger, dass die Trolle im eisigen Norden ausharren.
Also schmiedet er einen Bund mit den Kobolden, hortet Silber und Gold und baut eine Flotte von Steppenschiffen, um in die Welt hinaus zu ziehen und sie zu verändern. Er ahnt jedoch nicht, dass sich längst Widerstand in den Reihen seiner Neider regt und abermals Tod und Vernichtung das Herzland zu überziehen drohen.
7. Tag. Ich hasse Fisch! Ich kann ihn nicht mehr sehen. Jeden Tag bringen sie mir Fisch! Und auch noch roh. Bestenfal s ist er in ein paar grüne Blätter eingewickelt. Irgendein Meereskraut.
Sie geben sich ja Mühe, dass er hübsch aussieht, aber er ist roh! Ich kann keinen Fisch mehr sehen. Ailis kann das einfach nicht begreifen. Sie ist ja auch selbst ein halber Fisch. Wenn sie mich auf der Insel besucht, dann nimmt sie Elfengestalt an. Aber ich bin ihr einmal heimlich gefolgt und konnte sehen, wie sie in eine Seehundshaut kriecht, wenn sie ins Wasser zurückkehrt. Sie wird kleiner und verwandelt sich tatsächlich in einen Seehund. Kein Wunder, dass sie gerne rohen Fisch frisst! (...)
9. Tag. Ailis hat mich wieder besucht. Sie hat mir entrüstet erklärt, dass ihr Vater Olowain beim Falrach-Spiel betrügt. Er habe ihm schon mehrere Beutel mit Goldstücken überlas sen, doch überal in Albenmark ist Geld abgeschafft. Gold und Silber sind durch ein Dekret des Kronrats für wertlos erklärt worden. Ich kann kaum glauben, dass mein Bruder so weit gegangen ist. Er hat immer gegen die Vermögen der Reichen gewettert. Aber sie gänzlich abzuschaffen. Ich würde ihn gerne wiedersehen. Ailis kann nicht sehr viel über das Leben an Land berichten. Sie kann nur erzählen, was sie bei plaudernden Fischern auf See erlauschte. Es scheinen auch viel weniger Handelsschiffe als früher zu fahren. Leider gibt es auf der Insel keinen einzigen Albenpfad und ich habe nicht den Mut noch einmal ins Wasser zu steigen.
Sonst wäre ich schon längst geflohen! (...)«