Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
Im Stein - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Im Stein

Электронная книга - «Im Stein». Краткое содержание книги:

Ein vielstimmiger Gesang der Nacht: Prostituierte, Engel und Geschäftsmänner kämpfen um Geld und Macht und ihre Träume. Eine junge Frau steht am Fenster, schaut in den Abendhimmel, im Januar laufen die Geschäfte nicht, die Gedanken tanzen ihn ihrem Kopf.»Der Pferdemann«, der alte Jockey, sucht seine Tochter.»Der Bielefelder «rollt mit neuen Geschäftskonzepten den Markt auf, investiert in Clubs und Eroscenter.»AK 47«liegt angeschossen auf dem Asphalt. Schonungslos und zärtlich schreibt Clemens Meyer in seinem großen Roman von den Menschen, den Nachtgestalten, von ihrem Aufstieg und Fall, vom Schmutz der Straße und dem Fluss des Geldes. Mit großer Kraft und Emotion erzählt er die Geschichte einer Stadt, die zum Epochen-Roman unserer Zeit wird.
1 ... 117 118 119 120 121 122 123 124 125 ... 148
Перейти на страницу:

«Jeder legt jeden rein, Arnold. Gier, alle wollen sie schnell nach oben kommen. «Steffen setzt die Flasche wieder an.

«War das nicht immer schon so?«

«Nein. Nicht so. Manchmal denke ich, das hat mit dem Internet zu tun. Mit der Schnelligkeit, dem Verschwinden der … Kennst du die chinesische Meile, Arnold?«

«Erinnerst du dich an diesen seltsamen Mann, den sie Mondauge nannten?«

«Aus Berlin?«

«Ja.«

«Nein.«

«Schnell nach oben kommen«, AK blickt sich in dem Raum um, Sackkarren, ein Sarg, ein kleiner Tisch, auf dem Papiere und Zeitschriften liegen,»Das wolltest du doch auch. Wolltest weit und hoch mit den Engeln. Damals schon. Und hast alles vergessen, von wegen Versicherungen, lässt dich abservieren und rennst zu den Bullen, anstatt zu kämpfen.«

«So wie du?«Steffen lacht. Reicht ihm die Flasche rüber.»Du hattest doch deine Versicherungen. AKs große Schwanzversicherung. Jeder wusste das.«

«Worauf willst du hinaus?«

«Nichts. Gar nichts. Aber waren Fotos nicht damals noch Fotos?«Er holt seinen Tabak aus der Brusttasche seiner Arbeitsmontur. Dreht sich sehr langsam und mit zitternden Fingern eine Zigarette.»Willst du nicht doch eine? Aufs Wiedersehen.«

«Du hast Nerven, Steffen. Das muss ich dir lassen, schwingst hier große Reden über meinen Schwanz und …, als würden wir wie früher bei Ivonne in der Kneipe sitzen …«

«Bei Ivonne in der Kneipe. Karate-Steffen mit den eisernen Nerven. «Wieder lacht er.»Das war einmal. Hab ich dir nicht damals schon von der chinesischen Meile erzählt?«

«Man sagt, du hättest schon vor Jahren den Ausstieg gewählt. Hättest dich angedient. Hättest über Jahre doppelt gedient.«

«Man sagt, man sagt … Du weiß doch selbst, wie das mit den man sagt ist. Ein Dreck ist das.«

«Nicht alle Informationen sind Dreck.«

«Informationen? Klatsch und Tratsch, Arnold, das war schon immer ein Faktor in unserer Branche.«

«Schon möglich. Aber die Branche, die du damals gewählt hast, als du die Stadt verlassen hast, ist nie meine gewesen …, motorisierte Syndikate.«

1 ... 117 118 119 120 121 122 123 124 125 ... 148
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)