Бесплатная библиотека
Читайте книгу на сайте или телефоне
READ-E-BOOK » Научная фантастика » Die Gedanken Des Bösen
Die Gedanken Des Bösen - Читать Любимую Русскую Полную Книгу 👉 Read-E-Book.com

Die Gedanken Des Bösen

Электронная книга - «Die Gedanken Des Bösen». Краткое содержание книги:

Mitten im Pazifik wird ein Raumschiff auf dem Meeresgrund entdeckt. Ein US-Expertenteam untersucht das geheimnisvolle Objekt. Die technologisch hochentwickelte Konstruktion des neunhundert Meter langen Raumschiffs gibt den Forschern Rätsel auf. Die größte Überraschung: Es muß seit dreihundert Jahren dort liegen. Haben Außerirdische es gesteuert? Kommt es aus einem anderen Universum?
»Ein atemberaubend spannendes Buch.« (»New York Times Book Review«)

Zu diesem Buch
Michael Crichton hat in seinem Roman kenntnisreich und mit großer Fabulierkunst das heute technisch Machbare und das vielleicht morgen schon Mögliche verbunden. Er führt den Leser zugleich in die fernsten Regionen des Alls und in die Tiefen des Unterbewußtseins.
»>Die Gedanken des Bösen< bestätigen Crichtons Rang als Mitbegründer und erfolgreichsten Vertreter des Genres >Science-Thriller<: spannend bis zur letzten seite.« (»welt am sonntag«)
Michael Crichton, geboren 1942 in Chicago, studierte Philosophie und Medizin an der Universität Harvard. Seine Romane und populärwissenschaftlichen Bücher (u. a. »Im Kreis der Welt«, rororo Nr. 12946) sind internationale Bestseller. Michael Crichton ist auch ein erfolgreicher Filmregisseur, so drehte er u. a. »Der erste große Eisenbahnraub« (nach seinem eigenen Roman), »Kein Mord von der Stange« und »Runaway«.
1 ... 108 109 110 111 112 113 114 115 116 ... 118
Перейти на страницу:

Sauerstofflaschen.

Er drehte die Schrägsitzventile auf, was mit den behandschuhten Fingern nur schwer ging. Gas strömte brausend aus und stieg zur Decke. Dort sammelte es sich und bildete eine große Luftblase.

Er öffnete die zweite Sauerstofflasche. Der Wasserspiegel sank schnell, bis zu seiner Hüfte, dann bis zu den Knien. Dort pegelte er sich ein. Die Flaschen waren wohl leer. Nicht weiter schlimm, das Wasser stand jetzt niedrig genug.

»Achtung. Zehn Minuten. Die Zeit läuft.«

Norman öffnete die Schott-Tür zur Röhre D und ging hinein.

Das Licht glomm dunkel. Ein seltsamer grüner, schleimiger Belag bedeckte die Wände.

Auf dem Sofa lag der bewußtlose Harry, immer noch mit dem intravenös angelegten Schlauch in seinem Handrücken. Mit einem Ruck zog Norman die Nadel heraus, so daß es blutete. Er schüttelte Harry, versuchte ihn zu wecken.

Harrys Augenlider zitterten, aber sonst reagierte er nicht. Norman hob ihn auf, legte ihn sich über die Schultern: Er mußte ihn zur Luftschleuse bringen.

Über die Sprechanlage hörte er Beth immer noch schluchzen. »Norman, du hättest nicht kommen sollen.«

»Wo bist du, Beth?«

Auf den Bildschirmen las er: ZÜNDUNG NACH 09:32.

Die Ziffern der unerbittlich laufenden Uhr schienen unnatürlich rasch rückwärts zu eilen.

»Nimm Harry mit und geh, Norman. Laßt mich hier.«

»Sag mir, wo du bist, Beth.«

Er durchquerte D und C - keine Beth zu sehen. Harry lastete schwer auf seiner Schulter und behinderte ihn beim Durchstieg durch die Schott-Türen.

»Es hat keinen Zweck, Norman.«

»Komm schon, Beth.«

»Ich weiß, daß ich schlecht bin, Norman. Niemand kann mir

helfen.«

»Beth ...« Da er ihre Stimme nur durch den Kopfhörer in seinem Helm hörte, konnte er sie nicht orten. Keinesfalls durfte er es darauf ankommen lassen, den Helm abzunehmen. Nicht jetzt.

»Ich hab den Tod verdient, Norman.«

»Laß den Quatsch, Beth.«

»Achtung. Neun Minuten. Die Zeit läuft.«

Eine neue akustische Warnung ertönte, ein in Abständen auftretendes Piepsen, das mit jeder Sekunde lauter und nachdrücklicher wurde.

Jetzt war er in Röhre B, einem Gewirr aus technischen Anlagen und Rohrleitungen. Einst war das alles sauber und bunt lackiert gewesen, jetzt bedeckte schleimiger Schimmel alles, und an manchen Stellen sah man faserige Behänge wie Moos. In Röhre B sah es aus wie in einem Dschungelsumpf.

»Beth ...«

Keine Antwort. Sie muß hier sein, dachte er. Sie hatte sich immer am liebsten in B aufgehalten, dort, von wo aus alle Vorgänge im Habitat gesteuert und überwacht wurden. Er setzte Harry ab und lehnte ihn gegen eine Wand. Sie war jedoch so glitschig, daß Harry mit dem Oberkörper seitlich abglitt und mit dem Kopf auf den Boden schlug. Er hustete und öffnete die Augen.

»Was ist passiert? Du, Norman?«

Mit einer Handbewegung brachte Norman ihn zum Schweigen.

»Beth?« fragte Norman.

Wieder keine Antwort. Er zwängte sich durch die schleimbedeckten Rohre.

»Beth?«

»Laß mich zufrieden, Norman.«

»Das kann ich nicht, Beth. Ich nehm dich auch mit.«

»Nein, ich bleibe, Norman.« »Beth«, sagte er, »dafür ist jetzt keine Zeit.«

»Ich bleibe, Norman. Ich verdiene es nicht anders.«

Jetzt sah er sie. Sie hatte sich, eine Sprengkopf-Harpune in der Hand, zwischen einigen Rohren zusammengekauert und weinte wie ein Kind. Mit tränenverschleiertem Blick sah sie ihn an.

»Ach, Norman«, sagte sie. »Du wolltest uns doch verlassen .«

»Es tut mir leid. Ich hatte unrecht.«

Er ging auf sie zu, streckte ihr die Hände entgegen. Sie richtete die Harpune auf ihn. »Nein. Du hattest recht. Ich möchte, daß du jetzt gehst.«

Über ihrem Kopf sah er auf einem leuchtenden Bildschirm die Zahlen unerbittlich rückwärts laufen: 08:27 ... 08:26 ...

Das kann ich doch ändern, dachte er. Die Zahlen sollen sofort aufhören weiterzulaufen.

Sie taten es nicht.

»Gegen mich kommst du nicht an, Norman«, sagte sie, in die Ecke gedrückt. Ihre Augen blitzten vor wütender Energie.

»Das sehe ich.«

»Dir bleibt nicht viel Zeit, Norman. Nun geh doch endlich.«

Sie hielt die Harpune entschlossen auf ihn gerichtet. Mit einemmal empfand er die ganze Absurdität der Situation. Da war er zurückgekehrt, um jemanden zu retten, der überhaupt nicht gerettet werden wollte. Was sollte er jetzt tun? Beth drückte sich hinter den Rohren in die Ecke, wo er sie nicht erreichen, ihr nicht helfen konnte. Er hatte ja selbst kaum genug Zeit zu entkommen, geschweige denn Harry mitzunehmen .

Harry, dachte er auf einmal. Wo war der jetzt?

Harry soll mir helfen.

Aber war dazu noch Zeit? Die Zahlen liefen rückwärts, es waren kaum noch mehr als acht Minuten .

»Ich bin gekommen, um dich mitzunehmen, Beth.«

»Geh«, sagte sie. »Geh jetzt, Norman.« »Aber Beth -«

»- nein, Norman! Es ist mir ernst! Warum gehst du nicht?« Dann wurde sie mißtrauisch und sah sich um. Da richtete Harry sich auch schon hinter ihr auf und ließ einen schweren Schraubenschlüssel auf ihren Kopf niedersausen. Es verursachte ein Geräusch, das Norman Übelkeit verursachte, und sie sank zu Boden.

»Hab ich sie umgebracht?« fragte Harry. Die tiefe Männerstimme sagte: »Achtung. Acht Minuten. Die Zeit läuft.«

Norman konzentrierte sich auf die rückwärts laufende Uhr. Stop. Stop den Countdown.

Doch als er wieder hinsah, lief die Uhr noch. Störte die akustische Warnung seine Konzentration? Er versuchte es erneut. Stop jetzt. Schluß mit dem Countdown. Norman sah auf Beth, die stöhnend auf dem Boden lag. Eins ihrer Beine bewegte sich noch.

»Sie kann es noch immer irgendwie beeinflussen«, sagte er. »Sie ist sehr stark.« »Können wir ihr eine Spritze geben?« Norman schüttelte den Kopf. Es blieb nicht genug Zeit, nach der Spritze zu suchen, denn wenn sie ihr eine Spritze gaben, ohne daß es etwas fruchtete, hätten sie wertvolle Zeit vergeudet.

»Soll ich noch mal zuschlagen?« fragte Harry. »Kräftiger? Sie umbringen?« »Nein«, sagte Norman.

1 ... 108 109 110 111 112 113 114 115 116 ... 118
Перейти на страницу:
0
Сюжет
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Атмосфера
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Главный герой
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0
Общее впечатление
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Итоговая оценка: 0.0 из 10 (голосов: 0 / История оценок)