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Электронная книга - «Cäsar Cascabel». Краткое содержание книги:

Dieser Roman ist den meisten Jules-VerneFreunden unbekannt, weil er in allen alten Gesamtausgaben fehlt. Der Artistenfamilie Cascabel wird nach einer Tournee durch die Vereinigten Satten das gesamte Vermögen gestohlen. Trotzdem wollen sie nach Frankreich zurückkehren und beschließen, den Weg über Alaska und das Packeis der Beringstraße zu nehmen. Unendlich viele Abenteuer müssen mit Indianern und Verbrechern bestanden werden, ehe es ein glückliches Ende gibt.
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»Sehr schwierig, Herr Direktor,« antwortete Clou, »wenn man nicht etwa Schwimmhäute.«

»Hast du welche?«

»Ich glaube nicht.«

»Nun, dann schweige und höre zu!«

Er wandte sich zu seinem Ältesten.

»Jean, schlage deinen Atlas auf und zeige uns die Stelle, wo wir uns soeben befinden!«

Jean suchte die Karte von Nordamerika und breitete dieselbe vor seinem Vater aus. Alle betrachteten sie, während Jean mit dem Finger auf einen Punkt der Sierra Nevada, ein wenig östlich von Sakramento, deutete.

»Hier ist die Stelle,« sagte er.

»Wohl,« antwortete Herr Cascabel. »Wenn wir also auf der andern Seite des Gebirges angelangt wären, so müßten wir das ganze Gebiet der Vereinigten Staaten bis Newyork durchmessen?«

»Ja, Vater.« »Und wieviele Meilen macht das aus?«

»Gegen dreizehnhundert Meilen.«

»Wohl! Dann müßte man über den Ocean setzen?«

»Allerdings.«

»Wieviele Meilen beträgt dieser Ocean?«

»Ungefähr neunhundert bis Europa.«

»Und einmal in Frankreich angelangt, sind wir sozusagen gleich in unserer Normandie?«

»Sozusagen, ja!«

»Und das macht zusammen?«

»Zweitausendzweihundert Meilen!« rief die kleine Napoleone, die an ihren Fingern gezählt hatte.

»Seht doch das Jüngferlein!« sagte Herr Cascabel. »Das versteht sich bereits aufs Rechnen! - Also zweitausendzweihundert Meilen?.«

»Ungefähr, Vater,« antwortete Jean, »und ich glaube sie reichlich bemessen zu haben!«

»Nun denn, Kinder, dies Endchen Weges wäre kein Gegenstand für die Belle-Roulotte, wenn sich nicht zwischen Amerika und Europa ein Meer befände, ein verwünschtes Meer, das ihr hinderlich ist. Und dieses Hindernis kann man nicht ohne Geld bewältigen, das heißt ohne Paketboot.«

»Oder ohne Schwimmhäute!« wiederholte Clou.

»Er bleibt bei seinen Schwimmhäuten!« meinte Herr Cascabel achselzuckend.

»Also ist es augenscheinlich,« folgerte Jean, »daß wir im Osten nicht fortkommen!«

»Es ist unmöglich, wie du sagst, mein Sohn, absolut unmöglich! Aber. vielleicht im Westen?«.«

»Im Westen?« rief Jean, indem er seinen Vater ansah.

»Jawohl. Sieh ein wenig nach und zeige mir, welchen Weg man in westlicher Richtung nehmen müßte.« »Man müßte vorerst Kalifornien, Oregon und das Gebiet von Washington bis zur nördlichen Grenze der Vereinigten Staaten durchziehen.«

»Und dann?«

»Dann käme Britisch-Kolumbia.«

»Pfui!« machte Herr Cascabel. »Könnte man dies Kolumbia nicht umgehen?«

»Nein, Vater.«

»Sei's drum!. Dann?.«

»Einmal an der Nordgrenze von Kolumbia angelangt, hätten wir die Provinz Alaska vor uns.«

»Die englisch ist?«

»Nein, russisch - wenigstens bis jetzt; denn es ist die Rede davon, daß sie annektiert werden soll.«

»Von England?«

»Nein. von den Vereinigten Staaten.«

»Vortrefflich!. Und was kommt nach Alaska?«

»Die Beringstraße, die Meerenge, welche die beiden Kontinente Amerika und Asien trennt.«

»Und wie viele Meilen hätten wir bis zu dieser Meerenge?«

»Elfhundert Meilen.«

»Merke dir's, Napoleone; du wirst dann zusammenzählen.«

»Und ich?.« fragte Xander.

»Du ebenfalls.«

»Also wie breit mag deine Meerenge sein, Jean?«

»An die zwanzig Meilen, Vater.«

»O! an die zwanzig Meilen!.« bemerkte Frau Cascabel.

»Ein Bach, Cornelia, sozusagen ein Bach!«

»Wieso!. Ein Bach?.«

»Ja. Übrigens, Jean, friert deine Meerenge nicht im Winter zu?«

»Doch, Vater! Sie ist vier bis fünf Monate hindurch fest gefroren.«

»Bravo! und dann kann man sie auf dem Eise passieren?«

»Man kann es und man thut es auch.«

»Ah! prächtige Meerenge!«

»Aber ist hernach kein Meer mehr im Wege?« fragte Cornelia.

»Nein! Man befindet sich auf dem asiatischen Festlande, welches sich bis an die europäisch-russische Grenze erstreckt.«

»Zeig uns das, Jean.«

Und Jean suchte in dem Atlas die Karte von Asien, welche Herr Cascabel aufmerksam musterte.

»Ei, das macht sich nach Wunsch,« sagte er, »wenn nicht zu viele wilde Gegenden in deinem Asien sind!.«

»Nicht allzu viele, Vater.«

»Und wo liegt Europa?«

»Dort,« antwortete Jean, den Finger auf die Uralgrenze legend.

»Und wie groß ist die Entfernung von jener Meerenge. jenem Beringbache. bis ins europäische Rußland?«

»Man zählt sechzehnhundert Meilen.«

»Und von dort nach Frankreich?«

»Gegen sechshundert.«

»Und all das macht, von Sakramento aus?.«

»Dreitausenddreihundertzwanzig Meilen!« riefen Xander und Napoleone zugleich.

»Ihr bekommt beide eine gute Klassifizierung!« sagte Herr Cascabel. »Also in östlicher Richtung zweitausendzweihundert Meilen?.«

»Ja, Vater.«

»Und in westlicher cirka dreitausenddreihundert?«

»Ja; ein Unterschied von etwa elfhundert Meilen.«

»In westlicher Richtung,« schloß Herr Cascabel, »aber kein Meer auf dem Wege! Also, Kinder, wenn man auf einer Seite nicht weiter kann, so muß man sich nach der anderen wenden; und das ist es, was ich euch ganz einfach zu thun vorschlage!«

»Ei! Eine Reise nach rückwärts!« rief Xander.

»Nicht nach rückwärts, sondern nur in umgekehrter Richtung!«.

»Sehr wohl, Vater,« antwortete Jean. »Indessen möchte ich dir zu bedenken geben, daß wir bei der Länge des Weges dieses Jahr nicht mehr nach Frankreich kommen können, wenn wir die westliche Richtung wählen.«

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Главный герой
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