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Das schwarze Schiff

Электронная книга - «Das schwarze Schiff». Краткое содержание книги:

Gowenna, die verstoßene Errish, befindet sich mit den Satai Skar und Del auf dem Weg zum ›Berg der Götter‹, um dort die gefangengenommene Vela auftragsgemäß zu übergeben. Ihr Freisegler ›Sharkaan‹ wird von dem Dronte, dem schwarzen Schiff, versenkt, und sie und die Besatzung fliehen auf eine riesige Eisinsel. Auf der Suche nach einem möglichen anderen Hafen, wo sie ein neues Schiff zu finden hoffen, werden sie bei ihrem über alle Kräfte gehenden Marsch durch Schneewüsten und über schier unüberwindliche Eisgebirge ständig von fürchterlichen, übernatürlichen Wesen des Dronte verfolgt und angegriffen. Was es in Wirklichkeit mit diesem Auftrag Gowennas auf sich hat, und ob es gelingt, sich all dieser überirdischen Feinde zu erwehren, das erfährt der Leser in dem folgenden Band voller phantastischer Abenteuer und wilder Kämpfe gegen unerbittliche Naturgewalten und mörderische Fabelwesen.
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Gowenna verstand nicht, und Skar sah, wie einige der Männer in ihrer Nähe die Köpfe hoben und ihn ansahen. Es kam ihm unpassend vor, in diesem Moment irgend etwas erklären zu sollen, aber er fuhr trotzdem fort: »Er ist nicht mehr als ein Werkzeug, Gowenna. Eine Maschine, wenn du so willst.«

»Aber Helth -«

»Helth hat uns gehaßt«, sagte er. »Mich, dich, Del - und ich glaube, sogar seine eigenen Männer. Das Ding, das Besitz von ihm ergriffen hat, hat diesen Haß geerbt.«

»Aber er war ein Teil des Dronte!« keuchte Gowenna.

»Und trotzdem war er er selbst«, antwortete Skar. Er sah auf, blickte dem Dronte entgegen und gewahrte, wie die gewaltigen, weiß schimmernden Gestalten hinter seiner Reling auftauchten. »Ein Teil von ihm lebte weiter«, sagte er, so leise, als wären die Worte nur für ihn selbst bestimmt und nicht für Gowenna und die Männer. »Und er war es, der Gewalt über Daij-djan - ist das das richtige Wort?« Gowenna nickte, und Skar setzte von neuem an: »Er war es, der Gewalt über ihn erlangte, nicht umgekehrt. Etwas von ihm ist mit dem Ungeheuer verschmolzen.«

So wie etwas von seinem Bruder mit dem Dronte verschmolzen war. Es hatte gedauert, endlos lange gedauert, und Skar schauderte innerlich bei dem Gedanken an den lautlosen verbissenen Kampf, der sich in diesem gigantischen bizarren Wesen abgespielt haben mußte. Aber letztlich hatte Brad gesiegt. Der Dronte war nicht mehr als ein Werkzeug, erschaffen von Wesen, die mit den Urkräften der Schöpfung gespielt hatten, aber Brad hatte gelebt.

Und am Schluß hatte das Leben den Sieg davongetragen. So wie es am Ende immer gewinnen würde. Skar wußte plötzlich, warum die Sternengeborenen untergegangen waren, trotz all ihrer Macht. Der Dronte würde weiter seine ruhelosen Kreise über die Weltmeere ziehen, aber der Schrecken der Ozeane war besiegt, für immer.

Gowenna starrte ihn an. Sie verstand nicht, aber das machte nichts. Er hatte Zeit, ihr alles zu erklären, und sie hatte Zeit, es zu verstehen. Der Weg zurück nach Anchor war weit. Weit und kalt.

Er richtete sich auf, sammelte noch einmal Kraft für die letzten Schritte und ging dem Dronte entgegen. Die blitzenden Gestalten hinter seiner Reling blickten wie seelenlose Statuen auf ihn herab. Er sah in ihre Gesichter, und obwohl er genau wußte, daß es unmöglich war, glaubte er für einen winzigen zeitlosen Moment ein Lächeln über die aus Eis geformten Züge huschen zu sehen.

Brads Züge.

»Kommt«, sagte er mühsam. »Gehen wir nach Hause.«

Wenige Schritte neben ihnen berührte der Dronte mit einem leisen Knirschen den schmalen Strand. Einer der riesigen Eiskrieger erwachte aus seiner Erstarrung, trat von dem niedrigen Deck herunter und machte eine einladende Geste. Gowenna wurde bleich vor Schrecken, aber Skar lächelte nur, ging an ihr vorbei und trat dem weißen Giganten entgegen.

Er war der erste, der an Bord des Dronte ging, müde und mit langsamen, schleppenden Schritten, aber hoch aufgerichtet und einen Zipfel seines Mantels schützend über das hilflose Bündel in seinen Armen gebreitet.

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Главный герой
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