Mitternachtstürme
- Автор: Джордан Роберт, Сандерсон Брендон
- Год: 2011
- Язык: немецкий
- Переводчик: Andreas Decker
- Жанр: Фэнтези
Электронная книга - «Mitternachtstürme». Краткое содержание книги:
Robert Jordan
Brandon Sanderson
Mitternachtstürme
EINLEITUNG
Im Zeitalter der Legenden haben Männer und Frauen mit besonderen Gaben, genannt Aes Sedai, Zugang zur Wahren Quelle, die das Universum antreibt und das Rad der Zeit dreht. Damit vollbringen sie Wunder. Aber dann öffnen sie unabsichtlich den Kerker des Dunklen Königs, der Macht des Bösen, der vom Schöpfer selbst dort im Augenblick der Schöpfung eingesperrt wurde.
Lews Therin Telamon, der mächtigste Aes Sedai seiner Zeit, den man auch den Drachen nennt, kann den Kerker versiegeln, aber im Augenblick der Niederlage vergiftet das Böse die Quelle der Einen Macht. Die männlichen Aes Sedai verfallen dem Wahnsinn und zerstören die Zivilisation.
Dreitausend Jahre später zerfallen die Siegel, und der Dunkle König greift wieder nach der Welt. Prophezeiungen künden von der Wiedergeburt des Drachen und Tarmon Gai’don, der Letzten Schlacht gegen das Böse.
Verstrickt in das Muster des Schicksals geraten der junge Rand al’Thor und seine Freunde Perrin Aybara und Matrim Cauthon in den Brennpunkt der Ereignisse. Rand wird zum unfreiwilligen Erben von Lews Therin und somit zum Wiedergeborenen Drachen. Perrin, ein Schmied, entwickelt eine geheimnisvolle Verbindung zu den Wölfen und steigt zum Anführer seiner Heimat auf. Mat hingegen lebt das Leben eines Abenteurers, begünstigt von einem seltsamen Glück.
Sie erleben eine Welt im Umbruch. Die Aes Sedai, nun ein Frauenorden und Begründer der Weißen Burg, ringen mit uralten Traditionen, während in den meisten Nationen Krieg herrscht.
Am Vorabend der Letzten Schlacht sammelt der Wiedergeborene Drache seine Streitkräfte, um sich dem Dunklen König zu stellen. Er wird die Welt retten. Oder sie erneut zerstören …
Und schon bald wurde selbst im Stedding offensichtlich, dass das Muster an Brüchigkeit gewann. Der Himmel verfinsterte sich. Unsere Toten erschienen, stellten sich außerhalb der Grenzen des Stedding in Reihen auf und schauten hinein. Aber was noch viel beunruhigender war: die Bäume erkrankten, und kein Lied konnte sie heilen.
In dieser Zeit der Sorge trat ich nun vor den Großen Stumpf. Zuerst wurde mir das verboten, aber meine Mutter Covril verlangte, dass man es mir erlaubte. Ich vermag nicht zu sagen, woher ihr Meinungswechsel rührte, denn sie selbst hatte zunächst vehement für die andere Seite gesprochen. Meine Hände zitterten. Ich sollte der letzte Sprecher sein, und die meisten schienen sich bereits entschieden zu haben, das Buch der Übersetzung zu öffnen. Sie betrachteten mich als Nachsatz.
Und eines stand mir klar vor Augen: sollte meine Rede nicht wahrhaftig sein, würde die Menschheit dem Schatten allein gegenübertreten müssen. In diesem Augenblick schwand meine Nervosität. Ich verspürte nur noch Ruhe, das sichere Gefühl von Bestimmung. Ich öffnete den Mund und fing an zu reden.