Tochter der Sonne
- Автор: Хэйдон Элизабет
- Серия: Rhapsody #6
- Год: 2008
- Язык: немецкий
- Переводчик: Michael Siefener
- Жанр: Фэнтези
Электронная книга - «Tochter der Sonne». Краткое содержание книги:
An einem eisigen Wintermorgen gleitet ein Boot über das Meer, an Bord ein Wesen aus den Anfängen der Zeit. Seine tödlichen Waffen trägt es bei sich und die Namen seiner Feinde haucht es in den Meereswind. Ysk ist einer von ihnen, was in der neuen Sprache Achmed heißt. Achmed, König der Bolg … Zur selben Zeit treffen sich die Führer des cymrischen Bündnisses in Haguefort. Kaum von der schweren Geburt genesen, webt Rhapsody einen undurchdringlichen Schleier über die Versammlung, um sie geheim zu halten. Und Geheimhaltung ist unabdingbar: Zu mächtig ist der Feind, zu zahlreich die Verschwörer. Da erscheint der Patriarch von Sepulvarta mit einer schrecklichen Nachricht. Wie ihm zugetragen wurde, macht sich Sorbold bereit für den Sturm auf die heilige Stadt. Und sein Ziel heißt, das Kind der Zeit zu finden – und zu töten. Bestürzt vernimmt Rhapsody die Nachricht. Monate zuvor hat der Meeres-Magier ihr die Ankunft des Kindes der Zeit prophezeit, in der Gestalt ihres neugeborenen Sohnes Meridion. Noch in derselben Nacht verlässt sie Ashe und macht sich an Achmeds Seite mit ihrem Kind auf den Weg in die Sicherheit des Bolglandes. Doch sie ist nicht die Einzige, die unerkannt in Gefahr schwebt: Längst webt das Böse seine Netze, um das Land mit Krieg zu überziehen …
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Elizabeth Haydon
Tochter der Sonne
Für Rhiannon und Brayden
in Liebe
Karten: Erhard Ringer
Ode
Wir sind die Musikanten,
Wir leben in unseren Träumen,
Wandern entlang der Wellenkanten
Und sitzen neben Flüssen, die schäumen;
Wir Weltverlierer, Weltverbannten,
Die im bleichen Mondlicht säumen;
Doch wir sind die Gesandten,
Unter denen sich Welten aufbäumen.
Mit unsrer Lieder Unsterblichkeit
Errichten wir Städte, hoch und weit,
Und mit einer wunderbaren Weise Macht
Schaffen wir eines ganzen Reiches Pracht.
Ein Mann kann erhalten zum Lohne
Für einen einz’gen Traum eines Reiches Krone.
Und drei können mit neuer Lieder Klagen
Ein Reich rasch wieder zerschlagen.
Wir haben in vergangener Zeit,
Die sich im Grab der Erde verliert,
Ninive erbaut mit unserem Leid,
Und haben in Babylon selbst jubiliert
Und ihnen der neuen Welt Wert prophezeit,
Der nach dem Glanz der alten giert,
Denn jede Zeit ist ein Traum, den der Tod befreit,
Oder einer, der Neues gebiert.
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